Gleichstellungsbeauftragte

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt"

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ 
Artikel 3 Absatz 2 Grundgesetz (seit 1994)

 Für eine komunale Gleichstellungsbeauftragten gilt desweiteren:

„Sie wirkt an allen Vorhaben, Entscheidungen, Programmen und Maßnahmen mit, die Auswirkungen auf die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Anerkennung der gleichwertigen Stellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft haben.“
§ 9 Abs. 2 Satz 2 NKomVG

 

Ansprechpartnerin

Brigitte Steck, Rathaus Lehre, OG, Zimmer 37 . Telefon: 05308 / 699 - 34 . E-Mail: b.steck@gemeinde-lehre.de

Es gibt keine festen Sprechzeiten –  bitte vereinbaren Sie einen Termin.

"Gut ist nicht gut genug?" - Vortrag am Internationalen Frauentag

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Freitag, 8. März 2019, 10 Uhr

Im Rahmen des Internationen Frauentages, am 8. März, wird die Freie Rednerin und Theologin Heike Kling ihren Vortrag „Gut ist nicht gut genug?“ im Rathaus Lehre halten. Beginn ist um 10 Uhr. Der kostenfreie Vortrag ist für Frauen jedes Lebensalters geeignet und wird etwa eine Stunde dauern. Eine Kinderbetreuung steht zur Verfügung.

 

 „Und jetzt haben wir den Job noch oben drauf“, war der gemeinschaftliche Tenor einer lustigen Runde junger Frauen, als es um Lebenspläne und die viel zitierte Work-Life-Balance ging. Ist es nicht immer noch so, dass dreimal „K“, also Kinder, Küche und Karriere das Leben vieler Frauen bestimmt. Die drei „K“? Soll das etwas bedeuten, was früher die Kirche war, ist heute die Karriere?

Und was ist mit uns, den Frauen selbst? Moderne, smarte Geräte sollen den Haushalt einfachen machen, sodass frau auch noch Zeit hat sich mit Fitnesstrackern, Ratgeber-Literatur und Coaching-Seminaren selbst zu optimieren. Schließlich wollen wir ja alle die beste Version von uns selbst erschaffen. Doch ist denn „Gut ist nicht gut genug“ ein erstrebenswertes Lebens-Motto? Geht es nicht schneller und besser mit „Ich will so bleiben wie ich bin“? Oder ist frau damit doch zu unflexibel?

Diesen und weiteren Fragen wollen wir am Internationalen Frauentag im Ratssaal des Lehrscher Rathauses nachgehen. Dazu laden wir laden alle Frauen herzlich ein, bei Kaffee, Keks & Co den Vortrag von Heike Kling zu hören, sich inspirieren zu lassen, neue Kenntnisse zu gewinnen oder einfach eine angenehme Auszeit zu verbringen.

„Über Altes nachdenken und Neues entdecken ist das Motto meiner Vorträge“, antwortet Heike Kling nach ihrer Herangehensweise gefragt. Neben Denkanstößen und Impulsen wird uns die Krankenschwester, Pädagogin und Theologin (BA) auch fachspezifische Informationen und Antworten geben können. Mehr über die Referentin finden Sie unter www.freierednerin-heikekling.com.

 

Über eine Anmeldung unter frauentag@gemeinde-lehre.de freuen wir uns. Aber auch kurzfristig entschlossene Frauen dürfen einfach gern dazu kommen. Weitere Infos gibt es bei der ständigen Vertretung der Gleichstellungsbeauftragten Brigitte Steck unter der Telefonnummer 05308 – 69934.

 

Foto: Heike Kling, Freie Rednerin und Theologin (Copyright: WirkLicht)

Ausstellung „Die Mütter des Grundgesetzes“ 2018

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Ausstellung „Die Mütter des Grundgesetzes“

Präsentation vom 8. November bis 19. Dezember 2018

Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums zum Wahlrecht der Frauen in Deutschland, war im Rathaus Lehre die Wanderausstellung „Die Mütter des Grundgesetzes“ zu sehen.

Im Fokus der Präsentation steht die Zeit ab 1949 mit der Verankerung der Forderung nach Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Grundgesetz. Die Ausstellung präsentiert die Lebensbilder der vier Frauen, die für diese gesetzliche Grundlegung der Gleichberechtigung treibende und kämpferische Kraft waren.

„Frauen und Männer sind gleichberechtigt“ – so lautet Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes. Damit wurde im Jahr 1949 keine Aussage über die Realität getroffen, sondern vielmehr ein Ziel definiert.

Anhand von 16 Präsentationstafeln wird über die Politikerinnen Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel informiert und eine historische Einordnung vorgenommen. Die vier Frauen haben im Parlamentarischen Rat wesentlich zum Entstehen des Grundgesetzes und zu der verfassungsrechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern beigetragen. Ohne ihr Engagement und der vielen Frauen, die sich in der Öffentlichkeit für die volle Gleichberechtigung starkmachten, wäre es zu dieser gesetzgebenden Formulierung so nicht gekommen.

Die Informationen zu den vier „Müttern des Grundgesetzes“ wurden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zusammengestellt.

 

Kostenlose Broschüre

Wer die Ausstellung verpasst hat, kann sich eine der kostenlosen Broschüren mitnehmen. Sie liegen im Rathaus aus und sind im Büro der Gleichtstellungsbeauftragen erhältlich.

Internationaler Mädchentag 2018

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Das Rathaus Lehre leuchtete am Weltmädchentag in Pink

Anlässlich des Welt-Mädchentages am Donnerstag, 11. Oktober beteiligte sich die Gemeinde Lehre an einer symbolischen Beleuchtungsaktion der Kinderhilfsorganisation „Plan International Deutschland e.V.“. Am Abend erstrahlte die Glasfront des Rathauses und das Foyer in der Farbe Pink und leuchtete während der ganzen Nacht.

„Mit dem Internationalen Mädchentag soll auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen hingewiesen werden. Die Lebenswirklichkeit vieler Mädchen ist auch 2018 noch erschütternd. In den unterschiedlichsten Teilen der Welt blicken wir auf Diskriminierung, Gewalt, Ausbeutung und Unterdrückung“, sagt die ständige Stellvertreterin der Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Lehre Brigitte Steck. „Aber auch hierzulande gibt es, trotz formaler Gleichberechtigung, noch vielfachen Handlungsbedarf, um Mädchen ein selbstbestimmtes, chancengleiches und gewaltfreies Leben zu ermöglichen. Mit der Beleuchtungsaktion soll dies in Erinnerung gebracht werden. Deshalb machen wir diese Aktion sehr gerne mit“.

Zur Gleichberechtigung gehört das Recht auf Bildung, auf körperliche Unversehrtheit und auf menschenwürdige Arbeit. Alle Mädchen sollten gesund aufwachsen, die gleichen Chancen und ein selbstbestimmtes Leben führen können. Nach Informationen von „Plan International“ besuchen weltweit 130 Millionen Mädchen keine Schule. Besonders in den ärmsten Ländern schließt nur gut die Hälfte aller Mädchen gerademal die Grundschule ab.

Die Idee zu einem Mädchentag entstand 2003 als Teil der Kampagne "Because I am a Girl" des „Vereins Plan International Deutschland“. Im September 2008 wurde der erste noch inoffizielle Welt-Mädchentag ausgerufen. 2009 forderte „Plan International“ die UNO auf, den Tag offiziell als weltweiten Aktionstag zu unterstützen. Im Dezember 2011 wurde der Internationale Mädchentag am 11. Oktober dann von der UNO offiziell beschlossen.

Die Farbe Pink hat, entgegen dem pastelligen Rosa, eine starke Signalkraft und steht für Power, Lebensfreude und Mut zur Offensive. Hintergrund der Aktion ist, Mädchen darin zu stärken, gemeinsam mit anderen die Initiative zu ergreifen und sich für die Wahrnehmung ihrer Rechte einzusetzen. Rosa und Pink waren nicht immer die „Farbe der Mädchen“. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Rosa als eine entschlossenere und stärkere Farbe betrachtet, während Blau für Anmut und Zartheit stand. Die änderte sich erst in den 1920er Jahre, als Blau die Farbe der Arbeits- und Männerwelt wurde. 

Für die richtige Beleuchtung sorgten Bernd Hahn und Anton Schulz von der Firma Event.Equipment aus Flechtorf. Mit insgesamt sechzehn LED RGB-Flutern brachten sie das Rathaus in Pink zum Leuchten.


 

Gleichstellungsbeauftragte? Wozu eigentlich? (Video der BAG)

Wenn Sie sofortige HIlfe benötigen...

...sind vielleicht folgende Rufnummern die richtigen:

 

Rettungsdienst - Tel. 112

Telefonseelsorge (kostenlos): Tel. 0800-1 11 01 11

Elterntelefon (kostenlos): Tel. 0800-1 11 05 50

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: Tel. 0800-01 1 60 16

Termine: Treffen des Unternehmerinnen-Stammtischs

Logo mit Text

Der neu gegründete Stammtisch für Unternehmerinnen und alle, die es werden wollen, trifft sich einmal im Monat um 19.30 Uhr in der Kaffeewolke im Restaurant des Autohofs Braunschweig Ost in Wendhausen zum Austausch. Alle interessierten Damen sind bei den lockeren Treffen willkommen.

Nähere Informationen gibt es unter Telefon: 0176 - 234 652 88 oder unter Email: diana-siedentopf@web.de.

Die Termine in 2019:

15. Januar

13. Februar

14. März

15. April

15. Mai

13. Juni

15. August

16. September

16. Oktober

14. November

Treffpunkt ist jeweils um 19.30 Uhr im Restaurant oder der Kaffeewolke des Autohofs BS-Ost.

Infos zum Thema "Schwangerschaft"

Infos speziell für Väter

...gibt es zum Beispiel bei den Vätern in Niedersachsen.

Infos zum Thema "Gewalt"

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Direkt im Landkreis Helmstedt steht Ihnen bei diesem Thema zum Beispiel die Frauenberatung Helmstedt des Paritätischen kostenlos und vertraulich mit Rat und Tat zur Seite und bietet nach Absprache auch Termine im Rathaus Lehre an.

Erreichbar ist sie montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr am Papenberg 1, Ecke Kornstraße in Helmstedt oder unter Tel. 05351-542376-2 sowie per E-Mail an frauenberatung.helmstedt@paritaetischer.de. Nähere Infos gibt es hier.

Wenn es schnell gehen muss, bekommen Betroffene auch beim Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen Unterstützung - es ist rund um die Uhr erreichbar und hilft auch auf verschiedenen Sprachen.

Infos zum Thema Familie

Kuren für Mütter, Väter und pflegende Angehörige

Nähere Informationen gibt es beim Müttergenesungswerk oder unter anderem bei folgenden Beratungsstellen:

 

ReGenesa e. V.
Christa Grundmann
Danziger Str. 12
38108 Braunschweig
Tel: 05309 5751
Fax: 05309 5751
christa.grundmann@regenesa.de

Caritasverband Wolfsburg e. V.
Antonius-Holling-Weg 8 u. 10
Tel: 05361-8900920
schwangerenberatung@caritas-wolfsburg.de
www.caritas-wolfsburg.de

Caritasverband Braunschweig e. V.
Kasernenstr. 30
Tel: 0531 3800828
g.lengert-czech@caritas-bs.de