Gleichstellungsbeauftragte

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt"

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ 
Artikel 3 Absatz 2 Grundgesetz (seit 1994)

 Für eine komunale Gleichstellungsbeauftragten gilt desweiteren:

„Sie wirkt an allen Vorhaben, Entscheidungen, Programmen und Maßnahmen mit, die Auswirkungen auf die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Anerkennung der gleichwertigen Stellung von Frauen und Männern in der Gesellschaft haben.“
§ 9 Abs. 2 Satz 2 NKomVG

 

Ansprechpartnerin

Brigitte Steck, Rathaus Lehre, OG, Zimmer 37 . Telefon: 05308 / 699 - 34 . E-Mail: b.steck@gemeinde-lehre.de

Es gibt keine festen Sprechzeiten –  bitte vereinbaren Sie einen Termin.

"Havelland in Frauenhand" - Frauenfahrt nach Potsdam

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Das Potsdam-Team auf dem Luisenplatz v.l.n.r.: Jeanette Toussaint, Claudia Löw, Brigitte Steck und Dörthe Kuhlmey

140 Frauen aus Helmstedt und Lehre auf den Spuren außergewöhnlicher Frauen

„Havelland in Frauenhand“ lautete das treffliche Motto, zu dem 140 Frauen aus Helmstedt und Lehre zu Besuch nach Potsdam fuhren. Organisiert wurde die kulturelle Busfahrt von den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Helmstedt, Claudia Löw, und der Gemeinde Lehre, Brigitte Steck. „Aufgrund der großen Nachfrage sind wir mit drei Bussen in die Brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam gefahren“, so Claudia Löw, „wir freuen uns sehr, wenn eine kulturelle Fahrt so gut angenommen wird“. Brigitte Steck ergänzt: „Die schöne Stadt ist immer eine Fahrt wert und durch die Stadtführungen mit dem frauenspezifischen Fokus, gibt es viel Neues zu erkunden“.

Empfangen wurden sie vor Ort von der Stadtführerin Dörthe Kuhlmey, die mit „Havelland in Frauenhand“ eine historische Zeitreise zu den mutigen Frauen von Potsdam anbietet. Zusammen mit der zweiten Stadtführerin, der Soziologin Jeanette Toussaint ging es für die Besucherinnen aus Niedersachsen dann in zwei Gruppen geteilt auf Entdeckungsrunde.

FrauenOrte

„Potsdam gehört zu den FrauenOrten. In Vorbereitung auf die EXPO2000 hat die Sachsen-Anhalt-Frauen-Initiativ-Runde (SAFIR) dieses Projekt ins Leben gerufen. FrauenOrte kennzeichnen die Wirkungsstätten besonderer Frauen der Stadt oder der Region. Mit Informationstafeln wird auf das Leben der mutigen Frauen hingewiesen, die die Gesellschaft aktiv und maßgeblich mitgestaltet haben. Mittlerweile gibt es FrauenOrte in Brandenburg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Sachsen“, erklärt die Frauenbeauftragte des Potsdamer Kirchenkreisen Kuhlmey.

Die bekannten Frauen von Potsdam

Die Frauen von Potsdam, das ist allen voran natürlich Königin Luise. Und so starteten die Stadtrundgänge am Luisenplatz, gleichwohl mit dem Hinweis, dass der Platz schon viele Gesichter hatte. Von der angelegten Parkanlage zu Ehren der Königin, zum Parkplatz in DDR-Zeiten und zum Demonstrationstreffpunkt vor der Wende. Heute wird der hell angelegte Platz vor dem Brandenburger Tor von einer einzigen Frau ehrenamtlich begrünt. Der Unverpackt-Laden gleich gegenüber ist ebenso eine aktuell bemerkenswert mutige Initiative einer einzelnen Unternehmerin in Potsdam.

Mutige und außergewöhnliche Frauen gab es in Potsdam einige. So zum Beispiel Käthe Pietschker (1861-1949), eine Tochter von Werner von Siemens, Stifterin des „Werner-Alfred-Bades“. Sie griff die empörte Anmerkung ihres Sohnes auf, dass die Badekultur in Potsdam noch so zurück in der Kultur sei. Und so wurde er zum Namensgeber der 1913 eröffneten Badeanstalt im Jugendstil mit Dusch- und Wannenbädern. Oder auch Anne-Marie Baral (1728-1805): Glück, Geschick und berufliche Mehrfachqualifikationen machten sie zur damaligen Spitzenverdienerin im Bereich des Kultivierens und Haspelns von Seide.

Die unbekannten Frauen von Potsdam

Aber es gibt noch weitere Frauen, die nicht so bekannt sind, dass es zu ihrer Erinnerung eine Texttafel gibt. „Es sind auch Potsdams unbekannte Frauen, die gesellschaftsprägend waren, aber selbst den Einheimischen nicht im Bewusstsein sind. Ich möchte in meinem Rundgang auch das Leben von Frauen vorstellen, die nicht durch ihren Mann bekannt waren, wie Constanze Storm, die Gattin von Theodor Storm“, so die zweite Stadtführerin und Ausstellungskuratorin Toussaint. Und so zeigte sie die ehemalige erste städtische Bürgerschule für Mädchen, die um 1900 um ein Lehrerinnen-Seminar erweitert wurde, wies auf den großen Arbeitgeber für Frauen, die Konservenfabrik hin und stellte die erste und einzige Polizeiführsorgerin von Potsdam vor.

Das Wahllokal

Natürlich führte der Weg auch vorbei am Eiscafé „Evas Sünde“. Dort hat eine Potsdamer Initiative zum 100. Jubiläumsjahr des Frauenstimmrechts ein „Frauenwahllokal“ eingerichtet. Bei Kaffee und Kuchen können sich Interessierte dort die von Jeanette Toussaint kuratierte Ausstellung über den langen Weg zum Wahlrecht und die ersten Politikerinnen der Region ansehen. Eine historische Anknüpfung bietet der Ort: Bereits zur Wahl der Nationalversammlung im Januar 1919, an der erstmals Frauen teilnehmen konnten, befand sich hier ein Wahllokal.

Nach einem Mittagsimbiss und vielleicht einem leckeren Stück Käsekuchen im Holländischen Viertel der Stadt ging es dann am Abend, wieder vom Luisenplatz aus, zurück in den Landkreis Helmstedt.

 

Bilder (Copyright Gemeinde Lehre):

1. Das Potsdam-Team auf dem Luisenplatz_ Jeanette Toussaint, Claudia Löw, Brigitte Steck und Dörthe Kuhlmey

2. Stadtführung mit Dörthe Kuhlmey bei einer Texttafel der FrauenOrte

3. Das Foyer des Werner-Alfred-Bades im Jugendstil gebaut

4. Jeanette Toussaint berichtet über die Ausbildungsstätte für Lehrerinnen 

5. Die Ausstellung im Frauenwahllokal

Bilder zur Frauenfahrt nach Potsdam

Einladung zur Frauenfahrt nach Potsdam

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Unterwegs im Mai: Fahrt für Frauen nach Potsdam

Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Fahrt für Frauen organisiert von den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Helmstedt und der Gemeinde Lehre. An zwei Terminen, Dienstag, 14. und Donnerstag, 16. Mai ist jeweils ein Bus auf dem Weg nach Potsdam. Dort erwartet uns ein Programm mit Stadtrundgang, Mittagessen und einem halben Tag zur freien Verfügung.

 Die Reisebusse holen die Teilnehmerinnen entweder um 7.00 Uhr in Lehre (Rathaus) oder um 7.30 Uhr in Helmstedt („Gummibahnhof“) ab. Nach der Ankunft in Potsdam werden wir von Dörthe Kuhlmey in Empfang genommen. Die gebürtige Potsdamerin ist seit 2002 als Stadtführerin aktiv und kann aus eigenem Erleben auf den faszinierenden Wandel der Stadt in den letzten Jahrzehnten zurückblicken. Sie wird uns an verschiedene FrauenOrte der Stadt führen und zur Geschichte der Frauen Potsdams, wie Königin Luise, die Frau von Theodor Storm, Eleonore Prochaska und Einigen mehr erzählen. Wir lernen, welche Frauen heute in Potsdam aktiv sind und im Stadtbild keinesfalls fehlen dürfen. Und wir erfahren von der Gründerin des 1. Unverpackt-Laden in der Stadt und einer Frau aus der Karibik, die unser Potsdam grünen und blühen lässt.

Nach einem gemeinsamen vegetarischen Mittagsimbiss kann die Stadt dann noch einmal auf eigene Faust erkundet werden. Um 18 Uhr geht es dann wieder zurück nach Lehre beziehungsweise Helmstedt.

 Der Teilnahmebeitrag liegt bei 40 Euro, die vorab überwiesen werden müssen. Anmeldungen für Teilnehmerinnen aus Lehre nimmt die Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Steck unter Tel. 05308/699-34 oder per Mail an b.steck@gemeinde-lehre.de entgegen.

„Equal Pay Beraterin“ in der Oberschule Lehre zu Gast

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Der „Equal Pay Day“ markiert symbolisch den Entgeltunterschied zwischen Frauen und Männern. Auch 2018 hat sich an diesem Lohngefälle nichts geändert: Der „Gender Pay Gap“, also die geschlechtsspezifische Lohnlücke, stagniert und beträgt laut Statistischem Bundesamt noch immer 21 % in Deutschland. Rechnet man den Verdienstunterschied von 21 Prozent auf 365 Tage um, arbeiten Frauen 77 Tage umsonst. Damit fällt das Datum des diesjährigen „Equal Pay Days“ wieder auf den 18. März. Bis dahin sind es 77 Tage im Jahr 2019. Damit bleiben wir in Deutschland Schlusslicht im internationalen Vergleich. Nur in Estland und der Tschechischen Republik ist der Unterschied noch größer.

Ein Teil dieser Lohnlücke lässt sich auf strukturelle Unterschiede zurückführen. Viele Frauen erlernen Berufe, die schlechter bezahlt sind, arbeiten seltener in Führungspositionen und häufiger in Teilzeit oder in Minijobs. Auch sind die Arbeitsplatzanforderungen hinsichtlich Führung und Qualifikation ungleich verteilt. Dieser Lohnunterschied ist kein Frauenthema, sondern ein gesamtgesellschaftliches. Schon 1949 bei der Entstehung des Grundgesetzes gab es die Forderung, Lohngleichheit gesetzlich zu garantieren. Dass ein solcher gesetzlicher Rahmen möglich ist, haben Island und Frankreich bereits bewiesen. Ziel des „Equal Pay Days“ ist, die Debatte über die Gründe der Lohnunterschiede in die Öffentlichkeit zu tragen, ein Bewusstsein für die Problematik zu schaffen und Entscheidende zu mobilisieren, damit sich die Lohnlücke schließt.

In der Gemeinde Lehre wird dieses Jahr die Equal-Pay-Beraterin Irmtraud Hövermann am 18. März einen Workshop zum Thema „Gerechte Bezahlung für alle!“ mit den beiden 10. Klassen der Oberschule Lehre gestalten. Eingeladen hat die derzeitige Gleichstellungsbeauftragte Brigitte Steck: „Ich freue mich sehr auf den Besuch von Frau Hövermann. Wir wollen in der Gemeinde Lehre an der Sensibilisierung für das Thema Lohngleichheit mitwirken und den Jugendlichen die dafür notwendigen Informationen vermitteln.“

Die Equal-Pay-Beratungen sind eine Initiative des Deutschen LandFrauenverbandes.

"Gut ist nicht gut genug?" - Vortrag am Internationalen Frauentag

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Freitag, 8. März 2019, 10 Uhr

Im Rahmen des Internationen Frauentages, am 8. März, wird die Freie Rednerin und Theologin Heike Kling ihren Vortrag „Gut ist nicht gut genug?“ im Rathaus Lehre halten. Beginn ist um 10 Uhr. Der kostenfreie Vortrag ist für Frauen jedes Lebensalters geeignet und wird etwa eine Stunde dauern. Eine Kinderbetreuung steht zur Verfügung.

 

 „Und jetzt haben wir den Job noch oben drauf“, war der gemeinschaftliche Tenor einer lustigen Runde junger Frauen, als es um Lebenspläne und die viel zitierte Work-Life-Balance ging. Ist es nicht immer noch so, dass dreimal „K“, also Kinder, Küche und Karriere das Leben vieler Frauen bestimmt. Die drei „K“? Soll das etwas bedeuten, was früher die Kirche war, ist heute die Karriere?

Und was ist mit uns, den Frauen selbst? Moderne, smarte Geräte sollen den Haushalt einfachen machen, sodass frau auch noch Zeit hat sich mit Fitnesstrackern, Ratgeber-Literatur und Coaching-Seminaren selbst zu optimieren. Schließlich wollen wir ja alle die beste Version von uns selbst erschaffen. Doch ist denn „Gut ist nicht gut genug“ ein erstrebenswertes Lebens-Motto? Geht es nicht schneller und besser mit „Ich will so bleiben wie ich bin“? Oder ist frau damit doch zu unflexibel?

Diesen und weiteren Fragen wollen wir am Internationalen Frauentag im Ratssaal des Lehrscher Rathauses nachgehen. Dazu laden wir laden alle Frauen herzlich ein, bei Kaffee, Keks & Co den Vortrag von Heike Kling zu hören, sich inspirieren zu lassen, neue Kenntnisse zu gewinnen oder einfach eine angenehme Auszeit zu verbringen.

„Über Altes nachdenken und Neues entdecken ist das Motto meiner Vorträge“, antwortet Heike Kling nach ihrer Herangehensweise gefragt. Neben Denkanstößen und Impulsen wird uns die Krankenschwester, Pädagogin und Theologin (BA) auch fachspezifische Informationen und Antworten geben können. Mehr über die Referentin finden Sie unter www.freierednerin-heikekling.com.

 

Über eine Anmeldung unter frauentag@gemeinde-lehre.de freuen wir uns. Aber auch kurzfristig entschlossene Frauen dürfen einfach gern dazu kommen. Weitere Infos gibt es bei der ständigen Vertretung der Gleichstellungsbeauftragten Brigitte Steck unter der Telefonnummer 05308 – 69934.

 

Foto: Heike Kling, Freie Rednerin und Theologin (Copyright: WirkLicht)

Ausstellung „Die Mütter des Grundgesetzes“ 2018

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Ausstellung „Die Mütter des Grundgesetzes“

Präsentation vom 8. November bis 19. Dezember 2018

Im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums zum Wahlrecht der Frauen in Deutschland, war im Rathaus Lehre die Wanderausstellung „Die Mütter des Grundgesetzes“ zu sehen.

Im Fokus der Präsentation steht die Zeit ab 1949 mit der Verankerung der Forderung nach Gleichberechtigung von Frauen und Männern im Grundgesetz. Die Ausstellung präsentiert die Lebensbilder der vier Frauen, die für diese gesetzliche Grundlegung der Gleichberechtigung treibende und kämpferische Kraft waren.

„Frauen und Männer sind gleichberechtigt“ – so lautet Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes. Damit wurde im Jahr 1949 keine Aussage über die Realität getroffen, sondern vielmehr ein Ziel definiert.

Anhand von 16 Präsentationstafeln wird über die Politikerinnen Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel informiert und eine historische Einordnung vorgenommen. Die vier Frauen haben im Parlamentarischen Rat wesentlich zum Entstehen des Grundgesetzes und zu der verfassungsrechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern beigetragen. Ohne ihr Engagement und der vielen Frauen, die sich in der Öffentlichkeit für die volle Gleichberechtigung starkmachten, wäre es zu dieser gesetzgebenden Formulierung so nicht gekommen.

Die Informationen zu den vier „Müttern des Grundgesetzes“ wurden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zusammengestellt.

 

Kostenlose Broschüre

Wer die Ausstellung verpasst hat, kann sich eine der kostenlosen Broschüren mitnehmen. Sie liegen im Rathaus aus und sind im Büro der Gleichtstellungsbeauftragen erhältlich.

Internationaler Mädchentag 2018

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Das Rathaus Lehre leuchtete am Weltmädchentag in Pink

Anlässlich des Welt-Mädchentages am Donnerstag, 11. Oktober beteiligte sich die Gemeinde Lehre an einer symbolischen Beleuchtungsaktion der Kinderhilfsorganisation „Plan International Deutschland e.V.“. Am Abend erstrahlte die Glasfront des Rathauses und das Foyer in der Farbe Pink und leuchtete während der ganzen Nacht.

„Mit dem Internationalen Mädchentag soll auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen hingewiesen werden. Die Lebenswirklichkeit vieler Mädchen ist auch 2018 noch erschütternd. In den unterschiedlichsten Teilen der Welt blicken wir auf Diskriminierung, Gewalt, Ausbeutung und Unterdrückung“, sagt die ständige Stellvertreterin der Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Lehre Brigitte Steck. „Aber auch hierzulande gibt es, trotz formaler Gleichberechtigung, noch vielfachen Handlungsbedarf, um Mädchen ein selbstbestimmtes, chancengleiches und gewaltfreies Leben zu ermöglichen. Mit der Beleuchtungsaktion soll dies in Erinnerung gebracht werden. Deshalb machen wir diese Aktion sehr gerne mit“.

Zur Gleichberechtigung gehört das Recht auf Bildung, auf körperliche Unversehrtheit und auf menschenwürdige Arbeit. Alle Mädchen sollten gesund aufwachsen, die gleichen Chancen und ein selbstbestimmtes Leben führen können. Nach Informationen von „Plan International“ besuchen weltweit 130 Millionen Mädchen keine Schule. Besonders in den ärmsten Ländern schließt nur gut die Hälfte aller Mädchen gerademal die Grundschule ab.

Die Idee zu einem Mädchentag entstand 2003 als Teil der Kampagne "Because I am a Girl" des „Vereins Plan International Deutschland“. Im September 2008 wurde der erste noch inoffizielle Welt-Mädchentag ausgerufen. 2009 forderte „Plan International“ die UNO auf, den Tag offiziell als weltweiten Aktionstag zu unterstützen. Im Dezember 2011 wurde der Internationale Mädchentag am 11. Oktober dann von der UNO offiziell beschlossen.

Die Farbe Pink hat, entgegen dem pastelligen Rosa, eine starke Signalkraft und steht für Power, Lebensfreude und Mut zur Offensive. Hintergrund der Aktion ist, Mädchen darin zu stärken, gemeinsam mit anderen die Initiative zu ergreifen und sich für die Wahrnehmung ihrer Rechte einzusetzen. Rosa und Pink waren nicht immer die „Farbe der Mädchen“. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Rosa als eine entschlossenere und stärkere Farbe betrachtet, während Blau für Anmut und Zartheit stand. Die änderte sich erst in den 1920er Jahre, als Blau die Farbe der Arbeits- und Männerwelt wurde. 

Für die richtige Beleuchtung sorgten Bernd Hahn und Anton Schulz von der Firma Event.Equipment aus Flechtorf. Mit insgesamt sechzehn LED RGB-Flutern brachten sie das Rathaus in Pink zum Leuchten.


 

Gleichstellungsbeauftragte? Wozu eigentlich? (Video der BAG)

Wenn Sie sofortige HIlfe benötigen...

...sind vielleicht folgende Rufnummern die richtigen:

 

Rettungsdienst - Tel. 112

Telefonseelsorge (kostenlos): Tel. 0800-1 11 01 11

Elterntelefon (kostenlos): Tel. 0800-1 11 05 50

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: Tel. 0800-01 1 60 16

Termine: Treffen des Unternehmerinnen-Stammtischs

Logo mit Text

Der neu gegründete Stammtisch für Unternehmerinnen und alle, die es werden wollen, trifft sich einmal im Monat um 19.30 Uhr in der Kaffeewolke im Restaurant des Autohofs Braunschweig Ost in Wendhausen zum Austausch. Alle interessierten Damen sind bei den lockeren Treffen willkommen.

Nähere Informationen gibt es unter Telefon: 0176 - 234 652 88 oder unter Email: diana-siedentopf@web.de.

Die Termine in 2019:

15. Januar

13. Februar

14. März

15. April

15. Mai

13. Juni

15. August

16. September

16. Oktober

14. November

Treffpunkt ist jeweils um 19.30 Uhr im Restaurant oder der Kaffeewolke des Autohofs BS-Ost.

Infos zum Thema "Schwangerschaft"

Infos speziell für Väter

...gibt es zum Beispiel bei den Vätern in Niedersachsen.

Infos zum Thema "Gewalt"

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Direkt im Landkreis Helmstedt steht Ihnen bei diesem Thema zum Beispiel die Frauenberatung Helmstedt des Paritätischen kostenlos und vertraulich mit Rat und Tat zur Seite und bietet nach Absprache auch Termine im Rathaus Lehre an.

Erreichbar ist sie montags bis freitags von 8.30 bis 12.30 Uhr am Papenberg 1, Ecke Kornstraße in Helmstedt oder unter Tel. 05351-542376-2 sowie per E-Mail an frauenberatung.helmstedt@paritaetischer.de. Nähere Infos gibt es hier.

Wenn es schnell gehen muss, bekommen Betroffene auch beim Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen Unterstützung - es ist rund um die Uhr erreichbar und hilft auch auf verschiedenen Sprachen.

Infos zum Thema Familie

Kuren für Mütter, Väter und pflegende Angehörige

Nähere Informationen gibt es beim Müttergenesungswerk oder unter anderem bei folgenden Beratungsstellen:

 

ReGenesa e. V.
Christa Grundmann
Danziger Str. 12
38108 Braunschweig
Tel: 05309 5751
Fax: 05309 5751
christa.grundmann@regenesa.de

Caritasverband Wolfsburg e. V.
Antonius-Holling-Weg 8 u. 10
Tel: 05361-8900920
schwangerenberatung@caritas-wolfsburg.de
www.caritas-wolfsburg.de

Caritasverband Braunschweig e. V.
Kasernenstr. 30
Tel: 0531 3800828
g.lengert-czech@caritas-bs.de