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GEMEINDE LEHRE sucht Wohnraum für Asylbewerber - Flüchtlingszahlen schnellen weiter in die Höhe

Die Gemeinde Lehre sucht dringend weitere Räumlichkeiten für die Unterbringung der Asylbewerber. „In Kürze werden weitere Asylbewerber bei uns eintreffen. Unsere bisherigen Kapazitäten neigen sich dem Ende und werden nicht mehr ausreichen“, erklärt Tobias Breske, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters bei der Gemeinde Lehre, den Hintergrund. Daher wolle die Gemeinde Lehre entsprechenden Wohnraum anmieten, so Breske weiter. „Wir suchen Wohnungen unterschiedlicher Größe“, sagt Breske. Alle Eigentümer von Wohnungen oder Häusern, die bereit wären, ihre Immobilie an die Gemeinde zu vermieten, werden gebeten, sich bei Tobias Breske oder Saskia Speckmann von der Gemeindeverwaltung Lehre unter Tel.: 05308/ 699-35 oder -41 oder E-Mail: ordnungsamt@gemeinde-lehre.de zu melden.

Bislang leben bereits 55 Asylbewerber vor allem aus afrikanischen Ländern in der Gemeinde Lehre. Demnächst werden 49 weitere Asylbewerber in die Gemeinde Lehre kommen. Über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge werden Asylsuchende an die einzelnen Bundesländer verteilt. Anhand einer Verteilungsquote werden Niedersachsen rund 9,4 Prozent aller Asylsuchenden in Deutschland zugeordnet. Das Land wiederum nimmt die Landkreise in die Pflicht, welche die Asylbewerber dann den Kommunen in ihren Kreisgebieten zuordnen. Durch die anhaltenden Flüchtlingsströme sind gerade in kleineren Kommunen die Kapazitäten inzwischen meist ausgeschöpft. Mehr zu dem Thema finden Sie auch auf der Internetseite des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge: www.bamf.de.

Hintergrundinformationen: Um eine Container-Lösung vermeiden zu können, werden weitere Wohnungen gesucht. Vorsorglich hatte die Gemeinde Lehre bereits einen Bauantrag zur Aufstellung von Containern in Essenrode gestellt. Es gelte jedoch, dies durch die Anmietung weiterer Wohnungen zu verhindern. Der Wohnraum in der Gemeinde Lehre ist knapp bemessen. Leerstand gibt es im Grunde nicht. Breske: „Dies stellt uns vor besondere Schwierigkeiten.“ Dennoch wolle die Kommune nochmals öffentlich aufrufen und alles versuchen, wie es in einer Mitteilung der Gemeinde Lehre hieß. Bereits im vergangenen Jahr hatte die Gemeindeverwaltung in Lehre nach einem Aufruf mehrere Wohnungen und ein Haus von Einwohnern der Ortschaften anmieten können. Inzwischen leben nicht nur in Lehre, sondern auch in Beienrode, Essehof und Flechtorf Asylbewerber. „Wir hoffen, dass diese Strategie nochmals klappt und sind dringend auf der Suche nach weiterem Wohnraum“, so Tobias Breske abschließend.

Wer Wohnraum an die Gemeinde vermieten kann, meldet sich bitte bei: Tobias Breske oder Saskia Speckmann von der Gemeindeverwaltung Lehre unter Tel.: 05308/ 699-35 oder -41 oder E-Mail: ordnungsamt@gemeinde-lehre.de.

 

Für die Bildunterschrift: Das Archivfoto zeigt einen Teil der in Lehre lebenden Asylbewerber beim Start des gemeinsamen Gartenprojektes im Kleingartenverein Lehre. Mit dabei sind Elga Millan-Spengler vom Flüchtlingshilfeverein Willkommen in Lehre e.V. (von rechts), Stefan Cohrs von der Gemeindeverwaltung Lehre sowie Wolfgang Warnebold, Vorsitzender des Lehrschen Kleingartenvereins.

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