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Gemeinderat: Scheidender Bürgermeister blickt zurück

Am Donnerstagabend, 1. September, tagte der Rat der Gemeinde Lehre im Dorfgemeinschaftshaus in Flechtorf. Gleichzeitig war es die „letzte geplante Ratssitzung in meiner Amtszeit“, wie Klaus Westphal, Bürgermeister der Gemeinde Lehre, feststellte. Diesen Anlass nutzte er, um seine zehn Dienstjahre Revue passieren zu lassen.

„Vor zehn Jahren hätte meine Amtszeit kaum schlechter beginnen können“, erinnert sich Westphal: Schon in seinem ersten Jahr als Bürgermeister brannte es in der Börnekenhalle, ein Jahr darauf im Sportheim in Essenrode. Zuletzt reihte sich das Feuerwehrgerätehaus in Flechtorf in diese negative Reihe ein. Doch entmutigen ließ sich Westphal deshalb noch lange nicht. Ein Ziel, das er dabei nie aus den Augen verlor, war die Entschuldung der Gemeinde – mit Erfolg. Nicht zuletzt dank der Teilnahme am Zukunftsvertrag mit dem Land konnte die Gemeinde ihre Liquiditätsschulden drastisch senken. „Der Höchststand der Liquiditätskredite zu Beginn meiner Amtszeit lag bei 17,5 Millionen Euro. Am Ende diesen Jahres sind davon nur noch 1,5 Millionen Euro übrig“, sagte er nicht ohne Stolz. Auch mit Blick auf die Kinderbetreuung (Krippen, Kindergärten, Hort beziehungsweise Ganztagsschule) habe die Gemeinde trotz ihrer speziellen Lage zwischen den zwei Oberzentren Wolfsburg und Braunschweig einen guten Stand. So erinnert sich Westphal zum Beispiel gern zurück an die zwei neuen Krippengruppen, die er eröffnen durfte („Eine schöner als die andere!“), aber auch an die neun neuen Baugebiete in allen Ortschaften. „Auch diesem Umstand ist es zu verdanken, dass wir erstmals über 12.000 Einwohner haben. Genau gesagt aktuell sogar 12.337“, betont der Gemeindebürgermeister.

Neben diesen gut messbaren Zielen waren Klaus Westphal aber auch ganz andere Dinge immer wichtig. So nannte er zum Beispiel Vertrauen, Respekt, Akzeptanz, Verständnis und Zuverlässigkeit als Grundlagen einer gelebten Demokratie. Hierbei hatte er stets eine Vorbildfunktion inne. Ganz unter dem Motto „Gemeinwohl statt ‚mein Wohl’“ musste dafür auch die Familie einige Male zurückstecken. Deshalb dankte der scheidende Bürgermeister in erster Linie seiner Frau Ruthild für die jahrzehntelange Unterstützung – aber auch dem Rat für die gute Zusammenarbeit und der Bürgerinnen und Bürgern, die ihm zwei Mal bei den Wahlen ihr Vertrauen haben zuteil werden lassen. Sein größter Wunsch für die Zukunft: „Dass die Eigenständigkeit der Gemeinde erhalten bleibt“.

Für die immer loyale Zusammenarbeit dankten ihm im Namen des Gemeinderates der stellvertretende Bürgermeister Helmut Bauwe und der Ratsvorsitzende Bernd Krüger. Und auch Heike Meyerhof (GfB) ließ es sich nicht nehmen, ihrem einstigen Konkurrenten bei der Wahl um das Bürgermeisteramt für die „immer sachliche und fachliche“ Zusammenarbeit zu danken.

Öffnungszeiten des Rathauses Lehre

Montag:
08:30 - 12:00 Uhr

Dienstag:
08:30 - 12:00 Uhr
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Fax: 05308/ 699 - 66

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